350 Kilometer pro Stunde ohne Verdeck, null auf Tempo hundert in 2,5 Sekunden und 1.079 PS Systemleistung aus vier Motoren: Diese nackten Zahlen des neuen Aston Martin Valhalla Spider wischen jede Diskussion über offene Sportwagen mit einem einzigen Wimpernschlag vom Tisch. Wer glaubte, dass Gaydon nach dem geschlossenen Coupé einen Gang herunterschalten würde, erlebt eine faustdicke Überraschung. Vollgestopft mit Formel-1-Technologie verwandelt dieser offene Brite moderne Hybrid-Power in eine schonungslose Open-Air-Biest, die den Begriff Frischluftkur völlig neu definiert.
© Aston Martin Lagonda Global Holdings plc
© Aston Martin Lagonda Global Holdings plcSkulpturale Aerodynamik: Carbon-Kunstwerk mit speziellem Dachkonzept
Optisch übernimmt der Aston Martin Valhalla Spider die geduckte Silhouette des Coupés, schärft die aerodynamischen Details für den Betrieb unter freiem Himmel jedoch spürbar nach. Die Basis bildet die gemeinsam mit Aston Martin Performance Technologies gefertigte Kohlefaser-Wanne. Sie verleiht dem offenen Zweisitzer eine extreme Verwindungssteifigkeit, sodass die Karosseriestruktur auch ohne Dachbalken absolut unerschütterlich bleibt. Die charakteristischen Schmetterlingstüren öffnen sich dramatisch nach oben und kommen nun in einer neu konstruierten, rahmenlosen Ausführung daher, was das Einsteigen deutlich erleichtert.
Besonders ausgeklügelt präsentiert sich das Konzept für das Verdeck:
Serienmäßiges Stoffdach: Die leichte Textilabdeckung lässt sich zusammenfalten und im Fahrzeug mitführen, limitiert das Tempo bei montiertem Dach jedoch auf 200 km/h.
Optionales Carbon-Hardtop: Für maximale Performance bei jedem Wetter sorgt eine feste Kohlefaser-Schale, mit der die vollen 350 km/h gefahren werden können.
Offene Höchstgeschwindigkeit: Komplett ohne Verdeck erreicht der Spider ebenfalls die vollen 350 km/h und kürt sich damit zum schnellsten offenen Serienauto der Markengeschichte.
Intelligentes Windmanagement: Ein dreiteiliger Windabweiser schützt die Passagiere vor Turbulenzen und kanalisiert den Fahrtwind gezielt in die zentrale Ansaughutze, die beim Spider um 35 Millimeter nach oben gewachsen ist.
Integrierte Staufächer: Wird das Dach geschlossen, lässt sich der Windabweiser zusammenklappen und in maßgeschneiderten Fächern in den Schwellern mit 15 Litern Volumen verstauen.
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© Aston Martin Lagonda Global Holdings plcCockpit ohne Schnickschnack: Rennsport-Ergonomie trifft feinstes Leder
Im Innenraum empfängt der Aston Martin Valhalla Spider Fahrer und Beifahrer mit kompromissloser Ergonomie. Gigantische Bildschirm-Wände sucht man vergebens, stattdessen dominieren funktionale Schalter und edle Leichtbau-Materialien. Serienmäßig verbaut Aston Martin neu entwickelte Carbon-Touringsitze, die gegenüber den radikalen Schalen des Coupés mehr Polsterung und einen spürbar bequemeren Ein- und Ausstieg bieten. Wer maximale Rennstrecken-Unterstützung bevorzugt, kann ohne Aufpreis weiterhin die extremen Schalensitze des Coupés wählen.
Zwei hochauflösende Displays versorgen das Cockpit mit allen wichtigen Fahrdaten sowie Apple CarPlay. Ein digitaler Rückspiegel garantiert trotz der modifizierten Motorabdeckung stets eine glasklare Sicht nach hinten. Über das Personalisierungsprogramm Q by Aston Martin können Kunden zudem getöntes Sicht-Carbon in Farbtönen wie Podium Green oder Teal wählen.
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© Aston Martin Lagonda Global Holdings plcBiturbo-V8 plus drei E-Motoren: Formel-1-Schub für beide Achsen
Unter der Kohlefaser-Hülle arbeitet ein technologisches Meisterstück: der hochmoderne Plug-in-Hybridstrang. Als primäres Kraftwerk sitzt mittig ein 4,0-Liter-V8-Biturbo mit flacher Kurbelwelle. Mit 828 PS erreicht das Aggregat eine beachtliche Literleistung von 207 PS pro Liter Hubraum. Unterstützt wird der Verbrenner von drei Elektromotoren, die zusätzliche 251 PS beisteuern.
Zwei Elektromaschinen treiben die Vorderachse an und ermöglichen blitzschnelles elektrisches Torque Vectoring, während der dritte E-Motor direkt im neuen Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe sitzt. Da die Vorderachse rein elektrisch arbeitet, übernimmt sie auch das Rangieren, wodurch ein mechanischer Rückwärtsgang im Getriebe überflüssig wird. Im Zusammenspiel mit der aktiven Aerodynamik presst der Heckflügel den Boliden bei 241 km/h im Race-Modus mit mehr als 600 Kilogramm auf die Straße. Gewaltige Carbon-Keramik-Bremsscheiben garantieren zudem brutale Verzögerungswerte auf Rennsport-Niveau.


















